13. Mai 2026
Eine neue politische Bewegung – oder ein Experiment mit offenem Ausgang?
Es gibt politische Projekte, die man nach wenigen Minuten versteht. Team Freiheit gehört nicht dazu.
Auf den ersten Blick wirkt die Bewegung wie ein weiteres freiheitlich-libertäres Angebot im zunehmend unübersichtlichen Oppositionsspektrum: Kritik am Parteienstaat, Skepsis gegenüber Bürokratie, ein positives Verhältnis zu Unternehmertum, dazu bekannte Namen wie Frauke Petry, Thomas Kemmerich oder Joana Cotar. Hinzu kommt die offene Sympathie für Javier Milei und dessen radikale „Kettensägen“-Rhetorik gegen Staat und Bürokratie.
Doch je tiefer man in die Strukturen des Projekts eintaucht, desto schwieriger wird die einfache Einordnung.
Denn Team Freiheit ist offenbar weit mehr als nur eine neue Partei.